Über mich

Malen ist wie eine neue Welt entdecken, wie etwas erschaffen, dass vorher noch nicht da war. Die Leinwand ist weiß und nichts ist zu sehen und doch sieht man ein Bild, das noch nicht sichtbar ist und nur in seinem inneren existiert. Die Leinwand wird lebendig. Man nimmt einen Pinsel, taucht in in königsblaue Farbe und Wasser und ein Himmel entsteht, ein Meer, Wale und Fische... dann begibt man sich auf ein Abenteur, dass wie Reisen ist. Man fängt eine Reise an, sie ist spannend und aufregend und man weiß noch nicht, wo sie endet. Man hat zwar eine gewisse Vorstellung und doch ist das Ergebnis oft komplett überraschend.

Malen ist wie auf einem Seil tanzen, du brauchst ein bisschen Mut, einen guten Halt, viel Freude und wenn du einmal herunter fällst versuchst du es eben noch einmal. Malen bedeutet für mich, die richtige Quelle der Inspiration zu kennen. Malen bedeutet für mich Gott nahe zu sein, der selbst der größte Künstler ist und die Kreativität erst erfunden hat. Er hat die Welt, die Menschen, Tiere und Natur so vielfältig, so schön und farbenfroh erschaffen und immer wieder gibt es etwas Neues zu entdecken. Ein Marienkäfer auf einem Blatt, blühende Apfelbäume, ein silbriger Regentropfen auf einem Spinnennetz, ein Sonnenuntergang, der keinem anderen gleicht, ein majestätischer Löwe, eine weiße Taube, die ausieht, als würde sie ein Brautkleid tragen. Gott ist so kreativ! 

 

Ich wuchs nahe Bielefeld im ländlichen Espelkamp auf. Der Wald breitete sich vor der Haustür aus und führte durch verschlungene Pfade, zu stillen Seen und Flüssen, zu lichten Wiesen, schattigen Plätzen, über Holzbrücken und Moospfade. Rehe sahen einen aus dem Dickicht versteckt an, Bussharde und Eichelhäher riefen und hier und da lag eine gesprenkelte Feder auf dem Weg. Libellen flogen über das Wasser und Enten watschelten vergnügt durch die Wiesen.  

Im Garten meiner Eltern blühten jeden Sommer Rosen, in rot, weiß, orange und rosa. Als Kinder haben wir die Blätter gegessen und auch die Gänseblümchen, die man auf dem Rasen finden konnte. Im Sommer erwachte man durch das Gezwitscher der Vögel. Im Garten duftete es nach den Blumen und Obstbäumen, Himbeeren und Brombeeren.

Und irgendwann überkam mich die Sehnsucht zu malen und zu zeichnen. Knisterndes Papier in den Händen, jedes fühlt sich anders an, ist anders beschaffen. Farben, Stifte, Pinsel...

Mit deinen Händen kannst du Welten formen und entdecken.

 

Doch gut, wenn du die Quelle kennst, dankbar bist und bleibst und weißt, im Grunde ist es nicht dein Verdienst. Es gibt jemanden, der dies alles erst geschenkt und ermöglicht hat. Und seine Gnade begleitet mich jeden Morgen neu. Seine Liebe lässt mich leben und atmen. Seine Schönheit lässt mich erstaunen. Sein Name und seine Gegenwart, geben mir Freude, Frieden und Kraft.

 

Danke, Jesus!

 

 

      

Ich besuchte verschiedene Kunst-Kurse, um mich weiterzubilden, und studierte von 2012 bis 2016

an der "Freie Kunstschule Stuttgart" in Stuttgart und ich erwarb dort auch mein Diplom im Bereich "Freie Malerei".

Heute lebe ich noch immer in Stuttgart. Ich arbeite als Erzieherin im Kindergarten und nebenher als Künstlerin.

 

 

 

Der lebendige Glaube an Jesus Christus ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, eine Bereicherung und Inspirationsquelle.

 

 

 

 

Bettina Cornelia Schmidt Art

Kaffee-Malerei von Bettina Cornelia Schmidt

Mein Diplomthema widmete sich neben Acrylmalerei ( Portrait und Landschaft auf Leinwand) lebendigen Kaffeeportraits auf hochwertigem Aquarellpapier. Mehr Infos auf der Seite Kaffeebilder.

 


Künstler-Werdegang

Diverse VHS Kurse in Zeichnen und Aquarell- und Acrylmalerei.

2009 Entwurf und Malerei des Bühnenbildes für das Theaterstück "Der König von Narnia" beim Gospel Art Kolleg in München. http://www.gospelartstudio.de/

Verschiedene Einzel- und Gruppenausstellungen in Espelkamp, Rahden und Stuttgart.

  

Studium:

"Freie Kunstschule Stuttgart" 2012-2016.

Sommersemester 2016 Diplom in "Freie Malerei".